Deutsch

Auf den folgenden Seiten lässt sich Interessantes über das Fach Deutsch entdecken. Deutschunterricht – den kennt doch jeder?! – Trotzdem lohnt es sich, die folgenden Seiten zu lesen!

Auf der Grundlage aktueller Entwicklungen und Strömungen der Deutschdidaktik und der modernen Kinder- und Jugendliteratur entwickeln Deutschlehrerinnen und -lehrer am Grootmoor immer wieder neue Unterrichtsarrangements.

Unterrichsangebot

ILZ, die Individuelle Lernzeit in den Jahrgängen 5 und 6, unser Teilungsunterricht, ist eine Besonderheit des Deutschunterrichts am Grootmoor innerhalb der Jahrgänge 5 und 6. ILZ wird in einer Unterrichtsdoppelstunde pro Woche angeboten. In dieser Zeit arbeiten die Schülerinnen und Schüler individualisiert, das heißt meist binnendifferenziert und kompetenzorientiert. Hervorzuheben ist weiterhin, dass im Rahmen einer Doppelbesetzung (sowohl die Deutschlehrerin bzw. -lehrer als auch die Mathematiklehrerin bzw. -lehrer der jeweiligen Klasse steht den Schülerinnen und Schülern als ihr Lernbegleiter zur Verfügung) wesentliche Themen und Inhalte des Deutschunterrichtes (meist aus dem Kompetenzbereich „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“) von den Schülerinnen und Schülern bearbeitet werden.

Deutschunterricht erteilen wir am Grootmoor in jeder Jahrgangsstufe vierstündig. Die einzelnen Inhalte, mit denen die Schülerinnen und Schüler sich beschäftigen, sind vier Kompetenzbereichen („Lesen“, „Schreiben“, „Sprechen und Zuhören“ und „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“) zuzuordnen.

So ist es beispielsweise in jeder Jahrgangsstufe wichtig und sinnvoll, moderne oder aber auch klassische Lektüren/ Ganzschriften zu lesen und mit diesen zu arbeiten, um die Schülerinnen und Schüler zum Lesen allgemein zu motivieren und um gemeinsam an den Themen der Lektüren zu wachsen. Des Weiteren gehört das Schreiben eigener Texte zum Deutschunterricht. Die Schülerinnen und Schüler verfassen zu den verschiedensten Schreibanlässen kreative „Meisterwerke“. Sie planen das Niederschreiben dieser, überarbeiten ihre Texte allein oder in Gruppen und verbessern so ihre Textproduktions- und auch Feedbackkompetenz. Im Laufe der Zeit nimmt die Rezeption und Produktion sachlicher Textformen zu.

Aktivitäten im Unterricht

Im Deutschunterricht am Grootmoor werden die vier oben benannten Kompetenzbereiche häufig integrativunterrichtet. Das heißt, dass sie ineinander greifend/ Hand in Hand innerhalb einer Deutschstunde oder innerhalb eines Unterrichtsarrangements vorkommen. So kann beispielsweise ein Text gelesen werden (> Kompetenzbereich „Lesen“) und hinsichtlich seiner Sprache analysiert werden (> Kompetenzbereich „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“); er kann im Anschluss daran (ggf. gestaltend) vorgetragen werden. Dieser Vortrag könnte dann im Anschluss kriteriengeleitet von Mitschülerinnen und Mitschülern bewertet werden (> Kompetenzbereich „Sprechen und Zuhören“). Ausgehend von dem gelesenen, analysierten Text können die Schülerinnen und Schüler dann in einer (kreativ-) produktiven Phase eigene Texte verfassen (> Kompetenzbereich „Schreiben“).

… Und diese skizzierte Idee ist nur eine von vielen Möglichkeiten eines integrativen Deutschunterrichts.

Unterrichtsmaterial

Alle Schülerinnen und Schüler bekommen ein Deutschbuch („Das Deutschbuch“ aus dem Cornelsen Verlag) und das dazugehörige Arbeitsheft an die Hand. Des Weiteren kann natürlich auch im Rahmen des Deutschunterrichts nahezu jederzeit unsere von allen Seiten gelobte und geliebte Schülerbibliothek genutzt werden.

Methodik

Das Fach Deutsch nimmt hinsichtlich des Kompetenzerwerbs bzw. des Trainierens wichtiger Arbeitstechniken eine Leitfunktion ein.

Gemäß unseres schulinternen, fächerübergreifenden Methodencurriculums gehören zu den in den Jahrgängen 5 und 6 im Deutschunterricht einzuführenden Arbeitstechniken beispielsweise: Lesestrategien kennen und einüben, Gesprächsregeln kennen und beherrschen (konstruktives Feedback), wichtige Aussagen exzerpieren und zusammenfassen.

Später wird – im Sinne eines Spiralcurriculums – das Anwenden einiger Arbeitstechniken vertieft und ausgebaut, das heißt, das Trainieren dieser Methoden wird in höheren Jahrgängen wieder aufgegriffen und somit werden die allgemeinen Methodenkompetenzen der Schülerinnen und Schüler laufend vertieft. Darüber hinaus erlernen die Schülerinnen und Schüler natürlich auch sämtliche fachspezifische Methoden bzw. Arbeitstechniken. Auch deren Aneignung und Vertiefung ist im Sinne eines Spiralcurriculums organisiert.